Nein - so konnten die Straßen wirklich nicht mehr bleiben: Tief Petra hatte auf die Matzener Straßen im Ort bis zu 30 cm Schnee hinterlassen. Da der Winterdienst in der Stadt Bitburg längst nicht mehr auf allen Straßen erfolgt, blieben die Nebenstraßen wie Neuer Messenweg, Lerchenstraße und Oberstraße sowie die nördliche Donatusstraße ungeräumt. Im Ort hatten sich schon einige Anwohner mit eigenen Maschinen weitergeholfen und teilweise ihre Einfahrten geräumt, auf den Nebenstraßen lag jedoch stellenweise bis zu 30 cm hoch der Schnee. Insbesondere an den beiden Gefällstrecken der Lerchenstraße gab es erhebliche Probleme.
Da der Städtische Bauhof mit dem Winterdienst in der Stadt voll ausgelastet war, griffen die Matzener zur Selbsthilfe: Der Ortsvorsteher beauftragte Landwirt Rudolf Leners mit desssen Allrad-Traktor mit der Räumung der Ortsstraßen.
Hierbei konnte das seinerzeit aus Mitteln der Jagdgenossenschaft beschaffte Räumschild eingesetzt werden, das sich auch für diesen Zweck als gut geeignet erwies..
Mit dem Traktor wurde auf allen Ortsstraßen der auf der Fahrbahn liegende Schnee soweit wie möglich an die Seite geräumt, was erheblich zur besseren Befahrbarkeit und Verkehrssicherheit beigetragen hat.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Rudolf Leners für seinen spontanen und kurzentschlossenen Einsatz.
Am darauffolgenden Samstag half Landwirt Stefan Weimann aus: Er räumte mit einem schweren Radlader die drei wichtigsten Gefahrenstellen: In der Steigung in der Lerchenstraße ab Einmmündung Am Spielplatz, an der Lerchenstraße an der Einmündung zur Oberstraße und im Kurvenbereich der Donatusstraße an der Kirche. Hier konnte die festgefahrene Schnee- und Eisschicht abgetragen und mit einigen Kilo Salz die Straßen wieder sicher befahrbar gemacht werden.
An dieser Stelle ebenfalls ein herzliches Dankeschön an Stefan Weimann.
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Rechtzeitig zum Donatusfest am 07. August 2010 wurde er fertig: Der neue Blitz für die Donatusstatue am Donatusplatz in der Donatustraße. Seit vielen Jahren fehlte der Blitz in der Hand der Sandstein-Statue, die im Jahr 1988 im Rahmen der Flurbereinigung dort aufgestellt worden war.
Auch im Jahr 2008 fanden sich wieder viele freiwillige Matzener Helfer ein, um Feld und Flur von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien. Viele Kinder haben sich in lobenswerter Weise an dieser gemeinnützigen Aktion beteiligt und aktiv mitgeholfen, dass der Müll aus den Straßengräben entfernt wurde. Unter der Organisation von Ortsvorsteher Josef Sonnen schwärmten die Matzener in Gruppen aus und sammelten einen beachtlichen Haufen an Müll, der am Gemeindehaus zur Entsorgung bereitgestellt wurde. Auch die Irscher beteiligten sich unter aktiver Mithilfe ihrer Ortsvorsteherin Margret Berger wiederum an der Aktion, so dass die beiden Gemarkungen gesäubert werden konnten. Jagdpächter Lieske hatte den Helfern als Dank Schwenker und Würstchen spendiert, die nach getaner Arbeit an der Grillhütte verzehrt wurden. Ortsvorsteher Josef Sonnen dankte allen, insbesondere den Kindern, für Ihre aktive Mithilfe und Ihren Gemeinschaftsgeist.

Liebe Matzener,
Am 01. Mai 2007 fanden sich wiederum viele Matzener beim alljährlichen Stelldichein am Maibaum ein. Der Spielmannzug spielte auf und bei kühlem Trank und von den Frauen mitgebrachten Leckereien liessen es sich die Matzener in der Sonne gut gehen. Eine besondere Erwähnung verdient der in diesem Jahr sehr hoch gewachsene Maibaum.

Echter Bürgersinn in Matzen